Beherrschung des grundlegenden Waschmaschinenzyklus für frische, saubere Kleidung

16

Du denkst, Wäschewaschen sei nur „Knopfdruck, warte“. Das ist es nicht. Wenn Sie Kleidung möchten, die tatsächlich sauber herauskommt und nicht in Puppengröße schrumpft, müssen Sie auf die Einstellungen achten. Die Maschine übernimmt die schwere Arbeit, aber Sie denken.

Bevor Sie auf „Start“ klicken, müssen Sie vier verschiedene Entscheidungen treffen. Wenn Sie eines verpassen, könnte es sein, dass Sie fleckige Hemden oder ausgeblichene Jeans tragen.

1. Ladungsgröße
Seien Sie ehrlich, was Sie hineinwerfen. Handelt es sich um eine kleine Ladung? Medium? Groß? Oder ein extragroßer Haufen Handtücher und Bettwäsche? Eine Überfüllung verhindert, dass Wasser und Waschmittel richtig zirkulieren. Eine Unterfüllung verschwendet Wasser und Energie. Wählen Sie die Einstellung, die zu Ihrem Stapel passt.

2. Wassertemperatur
Hier machen die Leute einen Fehler. Ihre Maschine bietet normalerweise Kombinationen wie kalt/kalt, warm/kalt, warm/warm oder heiß/kalt an.
* Kaltes Wasser ist am sichersten für Farben und empfindliche Stoffe. Es spart Energie und verhindert Schrumpfen.
* Warmes Wasser eignet sich gut für alltägliche Mischbeladungen.
* Heißes Wasser ist für weiße und stark verschmutzte Wäsche geeignet, kann jedoch elastische Wäsche beschädigen und proteinbasierte Flecken wie Blut festsetzen.

3. Rührzyklus
Wie stark muss die Maschine arbeiten?
* Feinstrick/Strick: Für handgestrickte Pullover oder Seide. Sanfte Bewegungen verhindern Hängenbleiben und Dehnungen.
* Permanentpresse: Für Synthetik und Hemden. Reduziert Faltenbildung durch langsameres Schleudern am Ende.
* Schwer: Für Arbeitskleidung, Jeans und Handtücher. Verwendet aggressiveres Rühren, um festsitzenden Schmutz zu entfernen.

4. Zykluslänge
Dies hängt davon ab, wie schmutzig die Kleidung ist. Die meisten modernen Maschinen schätzen dies automatisch, aber wenn Sie eine manuelle Skala haben, passen Sie diese an. Stark verschmutzte Wäschestücke benötigen längere Spülgänge, damit das Waschmittel den Schmutz zersetzen kann. Leicht abgenutzte Sportkleidung könnte mit einem schnellen Spülen davonkommen.

Sobald Sie diese Parameter eingestellt haben, übernimmt der mechanische Teil. Sie füllen die Wanne mit Kleidung und die Maschine füllt sich mit Wasser. Das Rührwerk schaltet sich ein und rührt die Kleidung um, um Schmutz zu lösen und Seife zu verteilen.

Nach einer festgelegten Zeit lässt die Waschmaschine das Seifenwasser ab. Dann kommt der Schleudergang. Diese Zentrifugalkraft entfernt den größten Teil des Wassers aus den Fasern.

Anschließend füllt die Maschine frisches Wasser für den Spülgang auf. Es wird noch einmal kurz gerührt, um noch vorhandene Waschmittelrückstände auszuwaschen. Dann entleert es sich und dreht sich noch einmal.

Wenn das Spülwasser immer noch seifig aussieht, muss der Zyklus möglicherweise wiederholt werden. Für die meisten Ladungen reicht diese Grundsequenz jedoch aus. Sie müssen die interne Mechanik des Ventils oder Motors nicht verstehen. Sie müssen nur wissen, dass es darauf ankommt, die richtigen Einstellungen vorzunehmen.

„Der Unterschied zwischen einer guten und einer schlechten Wäscheladung hängt oft von der Wassertemperatur und der Ladungsgröße ab, nicht vom Waschmittel.“

Was passiert, wenn Sie diese Schritte ignorieren? Möglicherweise stellen Sie fest, dass Ihr weißes T-Shirt schon nach ein paar Wäschen grau geworden ist oder Ihre Lieblingsjeans steif geworden ist. Es ist nicht die Schuld der Maschine. Es sind Ihre Einstellungen.

Achten Sie auf die Zifferblätter. Ihre Kleidung wird länger halten.